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Begrüßungsveranstaltungen für den Ausbildungsjahrgang 2026

|   lfsTicker

740 Auszubildende begannen am 10. September 2026 ihre fachtheoretische Ausbildung an der Landesfinanzschule (LFS) Bayern. Nach den ersten berufspraktischen Ausbildungstagen an den Dienststellen des Landesamts für Finanzen (LfF) und den Finanzämtern befinden sich die Anwärterinnen und Anwärtern nun an den fünf Standorten der Bildungseinrichtung.

Aus diesem Anlass fanden an den Standorten und online Begrüßungsveranstaltungen statt.

Statistik zum Ausbildungsjahrgang 2026

 SteuerStaatsfinanz
Anzahl Anwärter/-innen69842
Verteilung
  • 503 in Ansbach

  • 92 in Dinkelsbühl

  • 55 in München

  • 48 in Regensburg

  • 42 in Herrieden
Durchschnittsalter20,34 Jahre25,05 Jahre

Begrüßung am Standort München, 9. September 2026

Die drei Klassen am Standort München werden in Räumlichkeiten des Landesamts für Finanzen ausgebildet. Herr Paul König, Präsident des Bayerischen Landesamts für Steuern (BayLfSt) und Herr Dr. Klaus-Peter Prey, Leiter des Finanzamts München, empfingen die Auszubildenden mit Glückwünschen zur Berufswahl. Beide wünschten den Nachwuchskräften das notwendige Durchhaltevermögen. 

Für die Bezirksjugend- und Auszubildendenvertretung (BJAV) Süd hießen die Herren Max Frischmann und Dennis Kovac die Anwärterinnen und Anwärter willkommen. 

Herr Präsident König nutzte die Veranstaltung für eine kurze Evaluation der Nachwuchswerbemaßnahmen und wollte wissen, auf welchen Wegen die Auszubildenden auf die Steuerverwaltung als Arbeitgeber aufmerksam wurden: etwa die Hälfte hatte zuvor ein Praktikum beim Finanzamt absolviert.

Begrüßung am Standort Regensburg, 9. September 2026

Am neuen Standort Regensburg wurden die Auszubildenden von Herrn Alexander Goralczyk, Leiter der Personalabteilung des BayLfSt, und von Herrn Jürgen Engelhardt, dem Leiter des Finanzamts Regensburg auf die Ausbildungszeit eingeschworen. Für einen erfolgreichen und mit Ansbach vergleichbaren Schulbetrieb wurden im Regensburger Dienstgebäude Büros zu zwei Lehrsälen umgebaut und mit EDV-Ausstattung versehen. Beide Begrüßungsredner baten die Nachwuchskräfte eindringlich, von Anfang an mitzulernen und sich im Unterricht einzubringen. Die Ausbildung erfordere – darin waren sich Herr Goralczyk und Herr Engelhardt einig – ein gewisses Engagement. Herr Goralcyzk stellte zudem vor, wofür sich die Mühen lohnen werden. Er erwähnte die Besoldung, das berufliche Fortkommen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Form der Teilzeit- und Homeofficemöglichkeiten. Die BJAV Nord wurde durch Herrn Maximilian König repräsentiert.

Online-Veranstaltung für die Auszubildenden in München und Regensburg, 10. September 2026

Die Präsenzveranstaltungen an den beiden Standorten München und Regensburg wurden am Folgetag um eine Online-Begrüßung der Schulleitung ergänzt. Die Ausbildung ist zwar auf fünf Standorte verteilt, dennoch werden die Lehrinhalte, Unterlagen und auch Klausuren weiterhin zentral von der LFS Bayern gestellt. Daher war es Frau Andrea Knoll, Leiterin der LFS Bayern, und Herrn Martin Utz, Vertreter der ständigen Vertreterin der Leiterin der LFS Bayern, wichtig, gleich zu Beginn der Fachtheorie auch selbst noch zu den Auszubildenden zu sprechen. Selbstverständlich wünschten sie auch den „Ausgelagerten“ einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf und appellierten an den Teamgedanken, um gemeinsam die Inhalte zu bewältigen.

Begrüßung am Standort Dinkelsbühl, 9. September 2026

Weitere vier Klassen der Fachrichtung Steuer werden am Standort Dinkelsbühl unterrichtet. Im Gegensatz zu den heimatnahen Ausbildungen in München und Regensburg werden die Auszubildenden in Hotels im Altstadtbereich amtlich untergebracht und verpflegt. Für das BayLfSt überbrachte Herr Vizepräsident Hans Jürgen Rosenlehner die besten Wünsche zum Ausbildungsbeginn, der für viele ja zugleich der Start ins Berufsleben ist. In seiner Rede betonte er die gute Ausbildung und vor allem, wie stark Theorie und Praxis miteinander verzahnt seien. Er gab den Nachwuchskräften mit auf den Weg, dass sie sich für eine anspruchsvolle Ausbildung entschieden haben. Bei entsprechendem Engagement und Fleiß können sich die Anwärterinnen und Anwärter jedoch mit einem guten Abschluss selbst belohnen. Er würde sich sehr freuen, jedem auf der Abschlussfeier 2028 ein Prüfungszeugnis zu übergeben.

Frau Andrea Knoll, die Leiterin der Landesfinanzschule, begrüßte die Nachwuchskräfte herzlich an der Außenstelle in Dinkelsbühl, in einer der schönsten historischen Altstadt. Den kleinen Lehrgangsort mit 4 Klassen ermutigte sie dazu, den Mannschaftsgedanken hier besonders zu leben. Ziel sei es nicht nur als Gruppe zusammen im Unterricht zu sitzen, sondern als Mannschaft gemeinsam ans Ziel zu kommen. Die Auszubildenen sollen sich mit gegenseitigem Respekt begegnen und sich bei Durststrecken, die nicht ausbleiben werden, unterstützen.

Im Anschluss stellte sich Frau Jule Wejda als Vertreterin der BJAV Nord vor und betonte, dass sich die Auszubildenen mit ihren Anliegen auch an sie wenden können.

Begrüßung am Standort Ansbach, 10. September 2026

Die größte Teilnehmer- und Klassenanzahl, nämlich 22 Klassen der Steuerverwaltung, wurden am Stammsitz in Ansbach auf die Fachtheorie eingestimmt. Für das BayLfSt sprach, wie am Vortag in Dinkelsbühl, Herr Vizepräsident Rosenlehner. Die Veränderungen, die der neue Beruf für die Nachwuchskräfte mit sich bringe, umschrieb er mit dem Zitat „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“  Neben den guten Wünschen zum Start appellierte er an das Verantwortungsbewusstsein und die Vorbildfunktion der Auszubildenden. Er erwarte, dass die Vorgaben der LFS Bayern eingehalten werden, Kollegialität gelebt und von den verbeamteten Nachwuchskräften die Rolle verantwortungsvoller Bürgerinnen und Bürger eingenommen werde.

Frau Knoll verglich die Ausbildung mit der Vorbereitung auf ein Turnier.  Eine erfolgreiche Teilnahme setzt eine kontinuierliche und regelmäßige Vorbereitung voraus; es würde ja auch keiner auf die Idee kommen, eine Mannschaft zwei Jahre nicht trainieren zu lassen und dann unvorbereitet zum Finale anzutreten. Sie betonte auch, dass mit dem Beginn der Ausbildung jeder am Platz steht und spielt bzw. spielen muss. Leistung und Verantwortung wird von jedem Einzelnen erwartet. Aber das - aufgrund der Bedarfsausbildung - ohne Konkurrenz zueinander. Darin liege eine große Chance, die alle zusammen nutzen sollen. Damit hat jeder einzelne einen großen Einfluss wie die Stimmung im Jahrgang ist und auch nach außen wahrgenommen wird.

Die BJAV Nord wurde von Herrn Maximilian König vorgestellt. Er informierte die Auszubildenden, dass sie sich ohne Scheu an das Gremium wenden sollen, da dieses dem Personalgeheimnis unterliege.

Begrüßung am Standort Herrieden, 10. September 2026

Am Lehrgangsort werden zwei Klassen des Ausbildungsjahrgangs 2026 unterrichtet. Herr Utz stellte in seinen Willkommensworten fest, dass es schon etwas besonderes für die Auszubildenden sei, dass sie am ersten Tag von ihrem Präsidenten des Landesamts für Finanzen (LfF), Herrn Andreas Koch, persönlich zur Schule gebracht werden. Herr Koch unterstrich die Bedeutung des LfF für die Handlungsfähigkeit des Freistaats Bayern und legte damit dar, dass sich die Anwärterinnen und Anwärter für einen wichtigen Beruf entschieden hätten. Für den eigenen und gemeinsamen Lernerfolg des Ausbildungsjahrgangs forderte er die Nachwuchsbeamtinnen und -beamte auf, die fast internatsmäßige Unterbringung zu nutzen und sich auch außerhalb des Unterrichts zu unterstützen und die Gemeinschaft zu genießen. Seine Zeit an der Hochschule in Herrsching habe ihn nicht nur fachlich, sondern auch persönlich sehr geprägt. Dieses Miteinander wünschte er den Nachwuchskräften.

Den Teamgedanken sprach auch Herr Utz an und erinnerte daran, dass Wissen die besondere Eigenschaft habe, nicht weniger zu werden, wenn man es teilt. Die Auszubildenden bräuchten sich nicht als Konkurrenten um Arbeitsplätze verstehen, da es diese Konkurrenz auch tatsächlich nicht gäbe. 

Frau Christine Bolzt schloss sich für das Personalreferat den Ausführungen ihrer Vorredner an und bat, von Anfang an zu lernen. Sie gab den Lehrgangsteilnehmenden mit, dass es Ziel des Personalreferats sei, sie alle durch die Ausbildung zu bringen und lud ein, auch Ausbildungsthemen an sie heranzutragen.

Frau Rebecca Wimmer stellte knapp die Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretung (GJAV) vor, kündigte einen gesonderten Vorstellungstermin an. Mit dem Hintergrund ihrer noch nicht lange zurückliegenden Ausbildung ermunterte sie erfrischend die Anwärterinnen und Anwärter, den Unterricht positiv auf sich zukommen zu lassen und offen mit den Lehrkräften umzugehen.

Herr Koch, Herr Utz und Frau Wimmer sprachen den Nachwuchskräften Mut zu, Neues zu lernen und stolz auf den gewählten Beruf zu sein.